Gesamtkonzept 2017-09-12T07:05:34+00:00

Damit wir alle über das Gleiche sprechen, möchten wir an dieser Stelle unser Szenario einer Mobilität der Zukunft als gemeinsamen Startpunkt näher beschreiben:

„Es wird einen Schwarm von Roboter-Fahrzeugen geben, die permanent und organisiert Aufträge erledigen und Personen oder Güter individuell oder kollektiv verteilen.

Ein Schwarm von Fahrzeugen

Unsere Collectivios verknüpfen den ÖPNV mit dem Individualverkehr und dem Güternahverkehr. Sozusagen ein „iÖPgNV“ (individueller öffentlicher Personen- und Güternahverkehr). Klingt erstmal kompliziert. Wir nennen das einfach Collectivio System.

Für uns bietet autonomes Fahren in Verbindung mit der Digitalisierung die große Chance nicht nur Mobilität, sondern auch den Verkehr neu zu denken. Verkehr kann als logistische Herausforderung gesehen werden und kann Verkehrsinfarkte abschaffen.

Wie unser Blutsystem

Vergleichbar mit unserem Blutsystem kennen unsere Transportmittel keine Staus und Ampeln – sie sind ständig in Bewegung. Unser Blutsystem transportiert Sauerstoff, Nährstoffe und Hormone zu den Zellen und Organen.  Unser System aus Collectivios erledigt diese logistische Herausforderung – das wäre das Blut.

Die Software des Collectivio Systems sorgt dafür, dass alle Fahrzeuge ihre Aufträge und Routen effizient und ökologisch erledigen. Sie können kooperieren, sich gegenseitig helfen und sogar voneinander lernen.

Es geht um Bedürfnisse, nicht nur um Mobilität

Wenn wir heute über die Mobilität im autonomen Zeitalter nachdenken, dann wird sie fast immer nur als Mittel zum Zweck begriffen. Ein Mittel, das uns zu dem Ort bringt, an dem wir etwas machen können, was wir uns wünschen. Aber ist das nicht etwas zu kurz gegriffen? Was wäre, wenn wir nun nicht mehr das Ziel in den Vordergrund stellen, sondern das alleinige Bedürfnis des Fahrers bzw. Nutzers? Wie sähe wohl die Mobilität aus, wenn sie Bedürfnisse wie arbeiten, essen oder Ruhe erfüllen soll? Wenn wir an einen Schwarm von Fahrzeugen denken, die den Anspruch haben, Bedürfnisse über den Tag hinweg intelligent zu verknüpfen, scheint tatsächlich Raum und Zeit näher zusammen zu rücken. Für jeden von uns.
Spielt es dann noch eine Rolle ob mein Vertriebsmeeting in Frankfurt oder Köln stattfindet? Ob die Fahrt zu meinem Lieblingsrestaurant zwanzig Minuten oder eine Stunde dauert? Ob Fernbeziehungen möglich sind?

Positive Aussichten für unsere Städte

Wenn sich die Collectivios permanent bewegen, gibt es keine parkenden Autos mehr – außer sie müssen geladen werden, weil sie ja elektrisch fahren. Dieser gewonnene Parkraum steht uns plötzlich als Lebensraum zu Verfügung. Parkhäuser werden zu Wohnhäusern umgebaut. Es gibt dort auch keine Schadstoffemissionen mehr. Ein erstrebenswertes Szenario für unsere Städte.

Disruptionspotenzial

Das System aus Collectivios wäre in der Lage, die heutigen Transportsysteme in unseren Städten zu ersetzen (iÖPgNV). Die Reichweite und der Aktionsradius können sich den Gegebenheiten der Städte anpassen und den Stadtkern, die Peripherie und die Randgemeinden mit abdecken.

Vision Zero

Für unseren Ansatz nehmen wir an, dass autonome Fahrzeuge nahezu unfallfrei agieren werden. Diese Perspektive wird in der Literatur als „Vision Zero“ beschrieben. Deshalb verzichten wir stellenweise auf viele der heute bekannten aktiven und passiven Sicherheitssysteme.

Live auf der IAA…

…wollen wir mit euch gemeinsam das System aus Collectivios verfeinern und das Fahrzeug mit allen seinen Anforderungen als Konzept entwickeln. Eure Anregungen, Ideen und Wünsche sendet ihr einfach mit dem #collectivio direkt an uns. Was muss ein Collectivio für euch leisten können? Wie muss es aussehen? Welche Features soll es haben? Lasst es uns wissen!